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Zahnzusatzversicherung Wechsel - darauf sollten Sie achten

24.05.2017

Kann man eine Zahnzusatzversicherung kündigen und zu einer anderen Gesellschaft wechseln? Ja, das ist grundsätzlich möglich - doch dabei gibt es einiges zu beachten. Bei uns lesen Sie, worauf Sie beim Wechsel der Zahnzusatzversicherung achten müssen und was Sie auf keinen Fall falsch machen sollten.

Zahnzusatzversicherung Wechsel

Zahnzusatzversicherung - Wechsel hat auch Nachteile

Der Deutsche ist daran gewöhnt, Versicherungen zu wechseln. Bestes Beispiel dafür ist die Autoversicherung. Die KFZ-Versicherer buhlen jedes Jahr zum Jahresende mit den billigsten Angeboten um die Gunst der Kunden. Manch einer wechselt die KFZ-Versicherung jedes Jahr um ein paar Euro zu sparen. Bei einer Zahnzusatzversicherung sollten Sie das nicht tun, denn ein Wechsel bringt verschiedene Nachteile mit sich.

Während man bei der KFZ-Versicherung die Schadenfreiheitsklasse problemlos übertragen kann, fängt man bei der Zahnzusatzversicherung nach einer Kündigung und dem Wechsel zu einem neuen Anbieter wieder ganz von vorne an. Das hat verschiedene Nachteile:

Neue Gesundheitsprüfung nach Wechsel der Zahnzusatzversicherung

Sie müssen eine neue Gesundheitsprüfung durchlaufen. D.h. im Antrag müssen erneut Gesundheitsfragen (zum Zahnzustand) beantwortet werden. Ein Wechsel ist damit nur möglich, wenn ihr Zahnzustand so gut ist, dass Sie bei einer Risikoprüfung nicht abgelehnt werden. Was zusätzlich meist nicht bedacht wird: der Versicherer kann während einer Frist von 5 Jahren nach Antragstellung vom Vertrag zurücktreten, wenn er nachweisen kann, dass die vorvertragliche Anzeigepflicht vom Versicherten grob fahrlässig verletzt worden sind. Eine Anfechtung des Vertrages aufgrund Vorsatz (arglistige Täuschung) ist sogar 10 Jahre lang möglich. Diese Fristen beginnen nach dem Wechsel der Zahnzusatzversicherung wieder von neuem.

Neue Wartezeit nach dem Zahnzusatzversicherung Wechsel

Meist gilt eine anfängliche Wartezeit von 6 oder 8 Monaten, zumindest bei den meisten Anbietern. Es gibt allerdings auch einige Anbieter, die auf eine Wartezeit verzichten (Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit). Wechseln Sie zu einem Anbieter mit Wartezeiten, besteht die Gefahr, dass überraschend eine Behandlung beim Zahnarzt notwendig ist, die der neue Versicherer dann zunächst nicht bezahlen würde, wenn sie während der Wartezeit durchgeführt wird. Das wäre ärgerlich.

Neue Leistungsstaffel nach dem Wechseln der Zahnzusatzversicherung

Was neben der Wartezeit auch zu berücksichtigen ist, sind die anfänglichen Leistungsbegrenzungen der Zahnzusatzversicherung, die sogenannte „Zahnstaffel“. Die neue Zahnzusatzversicherung bietet während der ersten Jahre normalerweise nur eingeschränkte Leistungen. Üblich sind Begrenzungen auf Beträge zwischen etwa 300 und 1000 Euro maximaler Leistung pro Jahr, und das zumeist über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren. Es wäre ärgerlich, wenn nach dem Wechsel der Zahnzusatzversicherung direkt während dieser anfänglichen Staffel überraschend eine umfangreiche Zahnsanierung notwendig wäre - diese würde der neue Versicherer dann nur anteilig im Rahmen der gültigen Leistungsstaffel übernehmen.

Für wen lohnt sich ein Zahnzusatzversicherung Wechsel?

Wenn Sie bis jetzt aufmerksam gelesen haben, dann ergibt sich die Antwort auf diese Frage eigentlich schon von selbst. Ein Wechsel der Zahnzusatzversicherung ist nur sinnvoll, wenn absehbar ist, dass in nächster Zeit kein Behandlungsbedarf ansteht. Nur wer zum Zeitpunkt des Wechsels sehr gute Zähne hat, wo nicht zu erwarten ist, dass auf absehbare Zeit größere Behandlungen notwendig sind, sollte überlegen, die Zahnzusatzversicherung zu wechseln. Wer beispielsweise noch älteren Zahnersatz (z.B. Kronen oder Brücken, die älter sind als 10 Jahre) im Mund hat, sollte von einem Wechsel Abstand nehmen. Wenn Sie sich zu einem Wechsel entschließen, sollten Sie vor der Kündigung des alten Vertrages, erst den neuen Vertrag abschließen. Der Versicherungsbeginn lässt sich dabei bei den meisten Gesellschaften vordatieren, d.h. Sie können i.d.R. schon z.B. im Juli oder August einen Antrag mit Versicherungsbeginn zum 1. Januar des Folgejahres stellen, um dann nach Annahme des neuen Antrages die alte Zahnzusatzversicherung zu kündigen. Wer zuerst den alten Vertrag kündigt, geht das Risiko ein, möglicherweise keinen neuen mehr zu bekommen (Stichwort Gesundheitsprüfung).

Gibt es besondere Angebote für den Wechsel der Zahnzusatzversicherung?

Wer seine Zahnzusatzversicherung wechseln möchte, sollte sich vorab gut informieren. Machen Sie am besten einen umfassenden Zahnzusatzversicherung Vergleich oder lassen Sie sich von einem spezialisierten Makler beraten. Es gibt sogar Sonderangebote für Tarifwechsler wo auf die anfänglichen Wartezeiten und Summenstaffeln verzichtet wird. Ein solcher Tarif ist zum Beispiel Die Bayerische VIP Dental Plus. Dieser Tarif bietet sehr umfassende Leistungen für Zahnersatz, Prophylaxe und Zahnreinigung. Wer über mindestens 3 Jahre eine andere Versicherung mit Zahnleistungen hatte, kann nahtlos in diesen Tarif wechseln und das ohne Wartezeit und Summenstaffel. Angenommen werden allerdings nur Personen mit gutem Zahnzustand, u.a. dürfen hier zum Beispiel nicht mehr als 6 Zähne im Gebiss ersetzt sein (z.B. mit Kronen oder Brücken /-gliedern). Infos zu diesem Tarif erhalten Sie auf unserer Partnerseite: http://www.zahnzusatzversicherung-experten.de/die-bayerische-vip-dental-plus.html

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